Das neue MARSTALL-Wiesnzelt

Orange, pink und grün statt rot und gelb. Zum ersten Mal seit 30 Jahren gibt es auf der Wiesn ein neues Festzelt. Die Ära des Hippodrom ist zu Ende und nun soll ab dem 20. September das Marstall an die Ursprünge des Oktoberfests erinnern. Wir stellen euch das neue Festzelt vor und verraten, was ihr erwarten dürft.

Der Wiesnwirt Siegfried Able und seine Frau Sabine sind seit über zwanzig Jahren in der Gastronomie tätig. Sie betreiben acht Gastronomiebetriebe in München und planen den alljährlich stattfindenden winterlichen Eiszauber am Stachus. Mit einem kleinen Zelt, der Kalbs-Kuchl, sind sie bereits seit sechs Jahren Wiesnwirte, doch heuer wird es eine Nummer größer. Der Name Marstall stammt von der Münchner Hofreitschule, in dem sich im 19. Jahrhundert die adelige Gesellschaft zum Reiten getroffen hat. Über dem Eingang des Zelts trohnt ein Pferde-Vier-Gespann und drinnen warten Prachtpferde aus Holz auf den Wiesnbesuch. Das Herzstück des Marstalls ist die Musikbühne, die einem Karussell ähnelt und mit einem Durchmesser von sieben Metern acht Karussellpferdchen trägt.

Über 4.000 Gäste finden Platz, 3.200 im Festzelt und 880 im Biergarten. Es soll ein Zelt für jedermann, Prominente und Nicht-Prominente, für Groß und Klein sein. Mit Wickelplätzen für die jüngsten Besucher und Hostessen, die Familien mit Kindern den richtigen Platz zuweisen, können sich alle wohlfühlen. Unter der Woche wird von 11 bis 17 Uhr ein wechselndes Tagesgericht für 11,50 Euro angeboten. Neben Wiesnhendl, Schweinebraten und Brotzeitbrettl gibt es Vegetarisches und Veganes wie das Holzfäller-Tofu-Pflanzerl mit Kartoffelgemüse-Salat und Münchner Kindl Estragon-Senf. Die Maß kommt, wie im Hippodrom auch, von Spaten und Franziskaner.
Und auch musikalisch wird alles vom Besten sein, denn täglich sorgt die als „populärste Oktoberfest-Band der Welt“ bekannte Band „Zwietracht“ für Wiesnstimmung. Auf der Homepage verspricht Able „herzlichen Service und bayerische Gastfreundschaft auf höchstem Niveau“. Ihr dürft also gespannt sein.
„Unsere Tage könnten aktuell 2 x 24 Stunden haben, soviel ist noch zu erledigen! Aber je näher der Wiesnstart rückt, umso mehr freuen wir uns, wenn wir unser neues Zelt endlich den Münchnern und Besuchern aus aller Welt zeigen können. Mit dem Marstall ist für die ganze Familie ein Traum in Erfüllung gegangen“, so der Wiesnwirt.

Wir freuen uns und werden das neue Zelt auf jeden Fall ausprobieren!

Elisa