Einmal rein ins kühle Nass – die Münchner Freibäder

Der Sommer ist endlich wieder zurück und das Thermometer steigt. Was gibt es da besseres als nach der Arbeit oder am Wochenende das nächste Freibad aufzusuchen. Doch wohin soll es gehen? Welche sind die besten Münchner Freibäder? Nach Dachterrassen und Biergärten haben wir uns auf die Suche nach den schönsten Freibädern gemacht und unsere Favoriten für euch zusammengestellt.

Schyrenbad

Nahe dem Glockenbachviertel kann man sich im ältesten Bad Münchens seit knapp 150 Jahren (1847) die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Über die Liegewiese verteilt stehen alte mächtige Bäume, die viel Schatten liefern. Von jung bis alt – hier ist jede Generation zu finden. Früher war es übrigens ein reines Männerbad, heute aber bei beiden Geschlechtern beliebt. Das Plantschbecken ist mit Wasserfall und Leuchtturm eine Attraktion für die kleinen Münchner.

Maria Einsiedel

Das wundervolle Naturbad liegt idyllisch von sattem Grün umgeben. Hier zu baden ist besonders gut für die Haut, da das Wasser sich mit Mikroorganismen ganz frei von Chlor und Chemikalien reinigt. Doch an heißen Tagen ist das beliebte Freibad in Thalkirchen meist sehr voll. Dies liegt wohl vor allem an dem strömenden Isarkanal, der mit einer Länge von 400 Metern mitten durch das Freibad verläuft. Ein Sprung in das eiskalte Wasser erfrischt auf jeden Fall. Wer es ruhiger mag, kann auch im 50 Meter Becken seine Runden drehen oder mit den Kindern im Nichtschwimmer–Becken plantschen.

Georgenschwaige

Hinter dem Luitpoldpark findet man das ruhig und idyllisch gelegene Georgenschwaige-Bad. Für jedes Alter ist etwas geboten und unter alten Bäumen findet man viele Schattenbereiche auf der relativ kleinen Liegewiese.Freibäder-Collage-2

 

Ungererbad

Eine urbane Wasseroase, besonders beliebt als Jugend-Treffpunkt. Das Motto lautet – sehen und gesehen werden! Insgesamt ist es weniger eine Ruheoase mit der Vielzahl an Spaßgerätschaften wie Beachvolleyball-Plätzen, Fußballfeld und einem Abenteuerspielplatz.

Prinzregentenbad

Möchte man mehr als nur ein Wiese, ein richtiges Urlaubsgefühl, dann nichts wie hin ins Prinzregentenbad und zum Prinzestrand. Auf Liegestühlen im Sand liegen, Strandsporteln oder einfach nur Entspannen – ein Strand hat doch eine andere Wirkung. Umringt von Straßen und Häusern ist das Bad eine kleine Urlaubsoase mitten in der Stadt.

Wenn man die größte Auswahl an verschiedenen Becken haben möchte, dann auf ins Dantebad. Bis 23 Uhr kann man hier sein Plätzchen finden, ob in der Sonne oder im Schatten. Als temperaturempfindliche Wasserratte kann man auch im 27° Grad warmen Becken schwimmen. Auch die Erlebnisfreibadbesucher kommen hier mit Rutsche auf ihre Kosten.

Freibad West

Mit Erlebnisbecken für die Großen und Erlebnisspielplatz mit Wasser für den Nachwuchs sorgen für viel Abwechslung im Westen Münchens. Das Freibad West hat zudem die größte Liegewiese Münchens. Umringt von Bäumen bietet es auch viele Schattenbereiche für ein kühleres Nickerchen.

Wo genießt ihr am liebsten einen Sprung ins kühle Nass?

Bilder © SWM