foodora – Menü per Mausklick

Vor allem bei diesen herbstlichen Temperaturen ist es am Abend zu Hause am gemütlichsten. Unsere Kühlschrank ist leider oft anderer Meinung und zeigt uns gerne sein leeres Gesicht. Vor allem nach einem langen Arbeitstag  haben wir aber oft keine Lust auf Tiefkühlkost und ungesundes FastFood.
foodora hält hierfür eine simple und sehr angenehme Lösung für uns bereit: Per Computer- oder Appbestellung können wir von zu Hause bequem in den Speisekarten der umliegenden Restaurants stöbern und nach ein paar Mausklicks kommt schnell der asiatische Nudelsalat oder die gegrillte Dorade inklusive eines Lieferaufschlags zu uns nach Hause. Der 2014 als Start-Up gegründete flexible Fahrrad-Lieferdienst hat sicher sehr viele Vorteile und für  eingeschworene Auswärtsesser auch Nachteile. Um mehr zu erfahren haben wir Emanuel Pallua (2.v.l.) und Julian Dames (1.v.l.) von foodora interviewt:

Über dich, Emanuel?

Ursprünglich komme ich aus Aachen, habe aber in den letzten Jahren in verschiedenen deutschen Städten, in England, Kanada und Japan gewohnt. Studiert habe ich in der Nähe von Koblenz an der WHU. Die Idee, foodora zu gründen, entstand während Konstantin Mehl und ich unsere Auslandssemester absolvierten. Mir ist in Tokio direkt aufgefallen, wie weit der Liefermarkt bereits entwickelt ist und Konstantin machte ähnliche Erfahrungen in New York. Zusammen mit Manuel Thurner entschieden wir uns, etwas eigenes zu starten und holten wenig später noch Stefan Rothlehner und Julian Dames mit ins Boot. Wir sind alle sehr leidenschaftliche Esser, aber eben keine Köche, weshalb es uns der Restaurantmarkt besonders angetan hat. Mit foodora wollten wir einen Lieferservice für exklusive Restaurants schaffen, der sich durch ausgezeichnetes Essen und schnelle Lieferzeiten von den bekannten Essensplattformen absetzt. Das Ganze haben wir ca. ein halbes Jahr lang mit sehr wenigen Mitteln in München aufgebaut. Aus den kleinen Schritten in München wurden 24 Städte weltweit, aus 8 Mitarbeitern wurden schnell über 300. Ich bin immer noch täglich begeistert und überrascht, wie schnell unsere kleine Firma sich zu etwas so Großem entwickelt hat.

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Über dich/ euch und München?

München ist für uns der Ort, an dem alles begann. Als lebendige Metropole bietet diese Stadt eine großartige Essenskultur und Restaurantszene und war somit der perfekte Standort für foodoras Gründung. Von traditioneller, deftiger Küche bis hin zu ausgefallenen Geheimtipps hat München alles zu bieten, was anspruchsvolle Foodies glücklich macht.

Dein/ Euer München, eine Empfehlung?

Der Winter steht in den Startlöchern, es wird zunehmend ungemütlicher und im Freundeskreis fühlen sich alle schlapp. Unser Tipp: Vietnamesische Pho oder Wan-Tan-Suppen von Good Morning Vietnam oder Jammi Asia. Die sind nicht nur super lecker, sondern wärmen eingefrorene Hände auf und lassen jedes Anzeichen einer Erkältung sofort verschwinden. Passend zur anstehenden Weihnachtszeit empfehlen wir natürlich auch Süßes, zum Beispiel den Kuchen von Glückskost – roh und ohne Reue.

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Woher kam die Idee zur Gründung von foodora?

Einer unserer Gründer, Konstantin Mehl, hat vor der Gründung von foodora in New York studiert und gearbeitet. Nach der Arbeit ist er oft spät nach Hause gekommen und wollte einfach nur noch entspannen. Der große Vorteil an New York war, dass er selbst zu später Stunde noch Essen aus seinen Lieblingsrestaurants online bestellen konnte. Dazu war der Service immer sehr persönlich und freundlich. Dieses Gefühl wollte er unbedingt auch in seine Heimatstadt München bringen.

In München ist die Gastrolandschaft sehr groß und vielseitig. Leider bekommt man, ohne Reservierung, vor allem am Wochenende keinen Platz im Lokal. Seht ihr euch dazu als Alternative oder geht es eher darum, nach einem langen Tag nicht mehr aus der Wohnung zu müssen?

foodora löst beide Dilemmas: Auf der einen Seite spontane Dinner Dates mit Freunden müssen nicht an den häufig überfüllten Münchner Restaurants scheitern, weil foodora die gleiche, hochwertige Qualität bietet, nur eben ohne vorheriges Reservieren. Auf der anderen Seite ermöglichen wir denjenigen, die ihren Abend lieber im Jogginganzug mit ihren Lieblingsserien verbringen wollen den Luxus, nicht auf das Angebot ihres bevorzugten Restaurants verzichten zu müssen.

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Die Homepage von foodora ist sehr übersichtlich gestaltet und zeigt viel Bildmaterial. Bei einem Besuch im Restaurant geht es allerdings oft um mehr, als die reine ‚Essenszufuhr’. Besonders beliebte Lokale haben eine bestimmte Atmosphäre, einen charmanten Kellner und beim Betreten des Lieblings-Italieners steigt sofort der Duft von frischen Pizzen in die Nase. Leben wir mittlerweile in einer Gesellschaft, die sich lieber zu Hause zurück zieht und alleine isst?

Keineswegs. Gemütliche Sonntage alleine braucht jeder hin und wieder. Das hat nichts mit Vereinsamung zu tun. Das Einzige, das sich durch foodora ändert, ist, dass man nicht auf die traurigen Reste im Kühlschrank zurückgreifen muss, sondern sich qualitativ hochwertiges Essen von freundlichen Fahrern an die Tür liefern lassen kann.
Natürlich besucht man ausgefallene Restaurants vor allem wegen der besonderen Atmosphäre, jedoch geht es in erster Linie darum, Zeit mit den Liebsten zu verbringen. foodora ermöglicht es, diese Zeit mit Freunden und Familie intensiv zu nutzen, egal wann und an welchem Ort.

Gibt es Kriterien für die Lokalauswahl, die bei foodora zu finden sind?

Bei der Auswahl unserer Partnerrestaurants steht Qualität an erster Stelle. Wir suchen Restaurants aus, die sich durch eine sehr hohe Qualität auszeichnen, ausgefallene oder traditionelle Gerichte kochen und die unterschiedlichsten Küchen repräsentieren. Außerdem sollten sie bereits über einen gewissen Bekanntheitsgrad in der jeweiligen Stadt verfügen.

In München wird umweltschonend per Fahrrad ausgeliefert. Wie wichtig ist ein ökologischer Ansatz für foodora?

Nachhaltigkeit ist für foodora sehr wichtig. Genau aus diesem Grund beschäftigen wir Fahrradkuriere, die das Essen unserer Restaurantpartner vollkommen emissionslos ausliefern und dabei die Rush Hour blitzschnell umgehen können. Auch sämtliche Verpackungen sollen zukünftig komplett nachhaltig werden, um unseren ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten.

Wohin geht es mit foodora in der Zukunft?

Wir blicken sehr optimistisch in die Zukunft, denn foodora befindet sich in einem außerordentlich fruchtbaren Markt mit einer hohen Nachfrage. Seit unseren ersten Schritten in München im Oktober 2014 sind wir enorm gewachsen und inzwischen in 21 Städten weltweit vertreten. Dementsprechend sind wir natürlich auch weiterhin auf der Suche nach Möglichkeiten zu expandieren und unsere Liebe für gutes Essen zu verbreiten.

foodora findet ihr im Netz hier, auf Twitter, auf Facebook und auf Instagram.

Vielen Dank für das Interview!
©foodora