Frühlingsgefühle

Das Muenchner Kindl

Spätestens mit der Zeitumstellung am 29.03. ist es offiziell: Kindls, der Lenz ist da! Früüüühling! Sommerzeit! Happy Time! Ausgedehnte Spaziergänge, sonnige Nachmittage im Englischen Garten, Eis essen am Gärtnerplatz und laue Abende an der Isar. Gute Laune noch vor dem Wecker. Hach, wie ich mich freue!

Doch nicht allen scheint die Frühlingsluft so gut zu bekommen. Denn mit den Frühlingsgefühlen ist das ja so eine Sache – des einen Freud ist des anderen Leid. Um hier mal kurz Rudi Assauer zu zitieren „Wenn der Schnee schmilzt, sieht man wo die Kacke liegt“. Nun ja, bei manchen droht angesichts der steigenden Temperaturen auch das Stilempfinden flöten zu gehen. Exponierte Haut all over. Nackte Beine á la Wolf im Schafspelz oder anders rum. Es ist jedenfalls wieder that time of the year. Sandalen mit Socken oder ohne – bei einigen fragt sich tatsächlich was besser ist. Im Zweifel einfach die Sonnenbrille aufsetzen.

Aber, um wieder etwas Ernsthaftigkeit in den Hormonrausch zu bringen, der Frühling ist auch die Zeit des Aufbruchs, der Veränderung. Warum also nicht mit dem anfangen, was am wenigsten auffällt, wenn es fehlt? Genau, der Frühjahrsputz. Einmal im Jahr so richtig auf den Putz hauen, oder wie war das? Alles, was das ganze Jahr über getreu dem Motto Schranktüre auf – rein – Schranktüre zu aufgeräumt wurde kann jetzt getrost aussortiert werden. Kernsanierung der Wohnung sozusagen. Was da alles zum Vorschein kommt, ist für so manche wie Weihnachten und Ostern zusammen.

Ach ja und seit die Krapfen quasi nahtlos die Schokohasen abgelöst haben, klappt ́s auch endlich mit der Bikinifigur.

In diesem Sinne, fröhliche Eiersuche – oder was man sonst so in Hosentaschen findet.

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