Japan in München

SAMSUNG CAMERA PICTURES

München ist eine Stadt, in der sehr viele Kulturen vereint leben. In letzter Zeit zeigte sich besonders ein immer größer werdendes Interesse an der japanischen Kultur, was beispielsweise die Japandult in der Glockenbachwerkstatt oder das alljährliche Japanfest im Englischen Garten zeigen. Axel Schwab, der mehrere Jahre in Japan lebte, hat aus diesem Anlass das Buch „Japan in München“ herausgebracht, das die besten japanischen Adressen Münchens vereint. Man findet darin nicht nur Tipps zu japanischen Restaurants und Sushi-Bars sondern auch für Konditoreien, Cafés, Teeläden, Einkaufstipps und eine Übersicht zu japanischen Events in München.

Einige der Tipps mussten wir natürlich gleich selbst ausprobieren, hier unsere Top 5:

Im Takumi Ramen sitzt man mit sehr vielen Japanern zusammen, was ja meistens schon ein gutes Zeichen für die Authentizität der Küche darstellt. Und so ist es auch: Man bekommt hier die besten Ramen mit unterschiedlichsten Einlagen. Mein Tipp: Eine Vorspeise nehmen und dann eine Ramen teilen, diese sind nämlich riesig und bis jetzt habe ich noch nie eine ganze Schüssel geschafft. Achtung: Der Laden hat nur bis 21 Uhr geöffnet – nicht, dass ihr mit leeren Mägen vor verschlossenen Türen steht.

Im Kushi Tei of Tokyo waren wir nun schon mehrere Male mit Freunden und alle waren immer sehr begeistert. Die Menüs liegen zwar ab 20 € schon in einer höheren Preiskategorie aber enthalten sind neben den Gerichten vom Holzkohlegrill, die man wählen kann, eine Misosuppe, California Rolls und grüner Tee. Die Grillgerichte sind herrlich und schmecken immer interessant anders.

Auch Axel empfiehlt diesen kleinen Take-Away Laden in der Steinheilstraße: Im Little Tokyo gibt es Pho, die klassische vietnamesische Suppe in vielen Varianten, und eine der besten und günstigsten Sushi-Auswahl zum Mitnehmen in ganz München.

Eines ber besten Sushirestaurant liegt etwas versteckt in der Amalienpassage – Sushiya Sansaro – in dem ich vor einigen Monaten mit einem guten Freund essen war. Man sitzt entweder an normalen Tischen oder man hat Glück und kann traditionell japanisch auf Tatamis leicht erhöht an den großen Fenstern Platz nehmen. Das Sushi ist unglaublich lecker und nach dem Essen sollte man unbedingt einen der Sake probieren, wie den Dassai50 aus einer Familienbrauerei.

In der Micheko Galerie im Museumsviertel lassen sich junge japanische Künstler entdecken, die nicht selten den Galerieraum in ein Gesamtkunstwerk verwandeln.

Als nächstes Restaurant werden wir das Koi testen und dann noch eine der japanischen Kneipen wie das Nomiya, von dem Axel Schwab so herrlich schwärmt. Das Buch „Japan in München“ könnt ihr hier für 9,95€ kaufen. Zusätzlich könnt ihr euch auf seinem Blog auf dem Laufenden halten. Am 30.10. macht Axel außerdem eine Lesung mit Bildervortrag bei Geobuch am Viktualienmarkt zu der ihr euch hier anmelden könnt.

Sayounara!