Mein Viertel – Maxvorstadt

Dieses Mal gibt es eine ganz besondere Viertelvorstellung: die Maxvorstadt – das Viertel von Anita und Sarah, zwei der Gründerinnen von Das Münchner Kindl. Wir stellen euch unsere liebsten Plätze, Cafés, Restaurants und vieles mehr vor.Foto_2

Über uns …

Anita: Ich bin südlich von München aufgewachsen und dann für das Studium in die Stadt gezogen. Ich liebe Filme, Bücher und gutes Essen und verbringe im Moment gerne die Abende mit Freunden und Drinks auf meinem erst letztes Jahr gebauten Balkon.

Sarah: Ich bin nord-westlich von München aufgewachsen und ein Jahr nach Studiumsbeginn in die Stadt gezogen. Ich liebe es Gastgeberin zu sein und lade immer gerne alle meine Freunde zu mir ein. Wenn dies nicht der Fall ist und ich auch nicht in einem der wunderbaren Cafés, Bars oder Restaurants sitze, verbringe ich meine Abende gerne auf Anitas Balkon und genieße den Sundowner :).

Über uns und unser Viertel …

Anita: Ich habe zuerst in Schwabing gewohnt, das war auch schön. Mittlerweile lebe ich seit fünf Jahren in der Maxvorstadt, was während dem Studium natürlich sehr praktisch war. Allerdings war das auch keine bewusste Entscheidung, wir haben einfach die Wohnung genommen, die wir nach acht Monaten Suche bekommen haben – einer der Glücksfälle meines Lebens. Ich mag besonders den hinteren Teil der Maxvorstadt sehr gerne, alles ab der Luisenstraße ist nicht mehr ganz so voll mit Studenten aber trotzdem belebt und spannend.

Sarah: Ich würde mich als eingefleischte Maxvorstädterin bezeichnen. Seit nunmehr sechs Jahren hat es mir dieses Viertel angetan. Nahe der Uni war ich mit einem Katzensprung in der Vorlesung. Gerade die uninahe Maxvorstadt lernt man schnell kennen – in der ein oder anderen Kaffeepause zwischen den Vorlesungen. Der obere Teil bei um die Augustenstraße kam nach und nach dazu. In den letzten vier Jahren hat sich viel entwickelt und die Maxvorstadt wurde um wunderbare Geschäfte und Lokalitäten bereichert. Meine persönliche Liste – unbedingt ausprobieren – wächst immer mehr und die neuen Möglichkeiten werden Stück für Stück abgearbeitet :).

Unser Viertel und unsere Empfehlungen …

Wir beginnen den Viertelrundgang an der Uni, wo man sich im Sommer prima die Beine in den großen Brunnen abkühlen kann. Beim Obststand von Didi kann man sich noch einen kleinen gesunden Snack für zwischendurch holen. Zum Frühstücken oder Kaffee trinken gehen hat man die Qual der Wahl: Sehr gerne holen wir uns ein Sandwich beim Kistenpfennig, setzten uns in den Innenhof in der Amalienpassage in den Gartensalon – Gartenflair mitten in der Stadt – oder besuchen unseren liebsten Dirndldesigner Amsel Fashion ein paar Meter weiter. Gerne stöbern wir auch in den wunderbaren Papierläden und Antiquariate rund um die Uni. Abgefahrene Möbel und Designstücke bekommt man bei Thilo Schultze in der Theresienstraße. Unsere Shoppingtipps sind für Mädels der Sprout und für Jungs der Harvest. Als Dekoträumer kommt man nicht am, seit kurzem neu eröffneten, Breitengrad und am Apartment in der Barerstraße vorbei. Zum Mittagessen gehen wir entweder zum Koreaner in der Amalienstraße oder in die Waldmeisterei. Nachmittags empfiehlt sich auch ein kleiner Abstecher in die Pinakotheken oder die Sammlung Brandhorst – Kunstgenuss vom Feinsten, der nicht immer teuer sein muss (siehe Kultur für fast umsonst). Danach ein Eis bei BallaBeni und der Tag ist gerettet. Abends gehen wir gerne zum Bier trinken ins Cabane oder die Bit-Stube bei Moritz, in der uns die Besitzerin Hermine immer persönlich begrüßt. Ein weiterer Klassiker ist natürlich der Alte Simpl. Auf einen Drink geht man am besten ins Café Vorhoelzer oder James T Hunt. Wenn man noch sein Tanzbein schwingen möchte kann man dies am besten im MMA oder im Bob Beaman tun.

In der hinteren Maxvorstadt gibt es auch einige Tipps, die wir euch nicht vorenthalten wollen. Süße Cafés findet man vor allem in der Augustenstraße wie das Josefina oder das Cuccuma, perfekt zum Brunch oder Kaffee trinken für zwischendurch. Super gutes und günstiges Sushi und Suppen gibt es bei Little Tokyo neben dem Klassiker Café Jasmin. Den besten Käse bekommt man bei Käse Abt, der mittlerweile drei Läden in München betreibt, das beste Obst und Gemüse bei Adnan’s am Josephsplatz, einem sehr netten Familienbetrieb, der auch leckere türkische Antipasti und Aufstriche bietet. Den besten Döner bietet das Saray in der Schleißheimerstraße geführt von einem unglaublich netten türkischen Ehepaar, türkischen Tee gibt es übrigens umsonst dazu. Mittags bietet sich außerdem die Burrito Company für einen Stopp an. Zwischendurch lohnt ein Besuch in der Munich Readery, ein toller Laden mit sehr großer englischsprachiger Buchauswahl, oder man stöbert nach schönen Stoffen bei Stoff & Co. Essen kann man abends toll bei Hanoi, einer sehr authentischen vietnamesischen Garküche in der Augustenstraße. Gut sind auch das Plaa Uan, ein Thailänder in der Theresienstraße, und ein paar Schritte weiter Kims Restaurant für alle, die gerne die koreanische Küche versuchen wollen, absolut lecker und empfehlenswert. Abends lohnen sich sich die Giulia Bar, die Bonnie Bar oder der Alte Ofen. Sehr schick ist der Martini Club in der Theresienstraße und Fussballfans kommen natürlich um das Stadion in der Schleißheimerstraße nicht herum. Und falls man spät nachts noch ein Bier genießen will, kann man einen kleinen Abstecher ins Du&I machen.

Das Flair …

Anita: Ich mag das Pulsierende des Viertels gerne, denn hier ist wirklich immer etwas los. Es gibt so viele Bars, Cafés und Restaurant, dass die Wahl schwer fällt. Und man ist mitten in der Stadt und mit dem Fahrrad gleich überall. Man braucht nur wenige Minuten zu den Pinakotheken, zum Hauptbahnhof, nach Schwabing und in den Englischen Garten.

Sarah: Ich würde mal sagen sehr entspannt vor allem am Anfang des Semesters. Alle Cafés, Restaurants und Bars sind gefüllt. Vor allem im Sommer, wenn man mit einem BallaBeni Eis die Schellingstraße auf dem Weg zum Englischen Garten spaziert, verliebt man sich neu in die Maxvorstadt.

Habt ihr noch tolle Tipps, die wir hier nicht aufgeführt haben?