Osterbacken mit Kuchentratsch

Ostern steht vor der Tür und damit auch wieder ein verlängertes Wochenende voller Leckereien. Diesen Anlass haben wir genutzt, um mit Oma Magdalene und Opa Norbert bei Kuchentratsch leckere Osterlämmer zu backen und Eier zu färben. Die Idee hinter Kuchentratsch begeistert mich weiterhin und seit mittlerweile fast zwei Jahren verfolge ich die Entwicklungen hinter der Firma von Katrin Blaschke und Katharina Mayer. Ihr erstes Interview bei uns könnt ihr hier nachlesen und hier einen weiteren Bericht aus dem letzten Jahr.

Beim Osterbacken konnte ich nun endlich auch einen Blick in die Backstube von Kuchentratsch werfen. Sie ist perfekt organisiert, alle Zutaten und Backutensilien befinden sich in Griffweite für die Senioren, so dass die Wege beim Backen kurz bleiben. Außerdem ist alles hell und freundlich und man spürt, dass eine kollegiale und nette Stimmung herrscht. An die Backstube angegliedert ist der Verkaufsraum, in dem man verschiedenen Kuchen stückchenweise kaufen oder sich mittlerweile auch per Foodora liefern lassen kann.

Zurück aber zum Osterbacken: Gemeinsam mit Lisa von der Abendzeitung, Amelie von Kunterbuntweissblau und Bettina von Hip Hit Hurra haben wir die Ärmel hochgekrempelt und mit Unterstützung von Oma Magdalene und Opa Norbert Osterlämmer gebacken. Dabei verriet mir Oma Magdalene den besten Tipp, den sie mir fürs Kuchen backen geben kann: „Einfach immer locker bleiben, auch wenn etwas schief gehen sollte“.

Die Zeit, in der die Osterlämmer im Ofen backten, nutzen wir für einen Plausch mit Oma Magdalene und zum Färben von Eiern für das Osternest. Nachdem man die Eier in Lebensmittelfarbe im Wasserbad getaucht hat und diese getrocknet sind, kann man sie noch mit Fett oder Öl einreiben, damit sie schön glänzen. Außerdem haben wir die Zeit genutzt, um die verschiedenen Kuchen im Ladencafé zu probieren. Meine beiden Favoriten waren dabei der russische Zupfkuchen und der Karottenkuchen mit der leckersten Glasur überhaupt.

Dann wurde es Zeit, die Lämmer aus dem Ofen zu holen. Alle vier sind super geworden, wurden noch im warmen Zustand mit reichlich Puderzucker bestreut und zusammen mit den gefärbten Eiern in ein Osternest gesetzt. Ich muss gestehen, ich war tatsächlich ein wenig stolz auf mein erstes Osterlamm.

Wenn ihr das Ganze nachbacken möchtet, habe ich hier noch das Rezept für euch. Ihr braucht für zwei Lämmchen:

125 g Butter – 125 g Zucker – 1 Packung Vanillezucker – 1 Prise Salz – 4 Eier – 150g Mehl – 100 g Mandeln – 50-75 ml Milch – 1 TL Backpulver – 2 Lämmchen-Backformen

Zubereitung:

  1. Butter schaumig schlagen und langsam Zucker, Vanillezucker und die Prise Salz einrieseln lassen
  2. Nach und nach ein Eigelb nach dem anderen hinzugeben und einarbeiten
  3. Mehl, Backpulver und Mandeln einarbeiten
  4. Das Eiweiß zu Eischnee schlagen und vorsichtig unter die Teigmasse heben
  5. Bei Bedarf noch etwas Milch hinzugeben, sollte der Teig zu fest sein
  6. Den Teig in die gefettete und gemehlte (mit Paniermehl!) Lämmchen-Backform einfüllen und für ca. 35 Minuten bei 175 Grad Unter-/Oberhitze backen

Ich wünsche euch gutes Gelingen und einen guten Appetit. Mein Lämmchen war am nächsten Tag im Büro ziemlich schnell verputzt.

Wenn ihr keine Zeit oder Lust habt, um selbst zu backen, könnt ihr euch auch ein Osterlämmchen im Shop von Kuchentratsch bestellen, sogar auch mit einer selbst bestickten Fahne von Oma Renate, die den traditionellen Charme des Osterlämmchens unterstreicht.

Ich wünsche euch ein schönes und erholsames Osterwochenende!