Viertelvorstellung Gärtnerplatz

So ihr Lieben, wir sind wieder aus dem Winterschlaf erwacht und haben heute eine ganz besondere Viertelvorstellung für euch. Verena Schmunk alias Vee, die Community Managerin von Yelp München und damit echte Expertin was Ausgehen und Co. angeht, verrät uns ihre Lieblingsspots rund um den Gärtnerplatz.

Über Dich?

„Komm in meinen Kopf, da ist es lustig!“ Lustig ist es nicht nur in meinem Kopf, sondern auch in meinem Leben. Dies liegt unter anderem an meinem Traumjob, den ich dank Yelp gefunden habe. Als Community Managerin von München teste und schreibe ich über alles, was mir in der „Weltstadt“ mit Herz so zwischen die Augenbrauen (das dritte Auge lässt grüßen) und meine Finger kommt. Das reicht von einem verspielten Vintage Store, nem schnuckeligen veganen Café, dem Zahnarzt meines Vertrauens bis zur funky Szene Bar mit Moustache-Overload. Entdecken und Schreiben gehören somit zu meiner täglichen Mission. Wenn ich mal nicht mit meinem feuerroten Feuerwehr-Radl durch die Straßen heize oder mit meiner griechischen vierbeinigen Hundelady Ajuna an den Isarauen entlangjogge, dann trifft man mich mit großer Wahrscheinlichkeit auf meiner Yogamatte, denn neben dem Schreiben und meinem Job ist das Yogieren meine zweite große Leidenschaft. Ich unterrichte selbst im Anamshala und anderen Studios und übe mich täglich am Biegen und Atmen. Meine engen Freunde beschreiben mich gerne als Clown mit leichtem Eso-Einschlag. Im Falle von nach unten hängenden Mundwinkeln, hab ich somit immer meine Hasenzähne in der Tasche. Dann klappt es meist mit einem Lächeln meines Gegenübers. ;D

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Über Dich und dein Viertel?

Für mich gehören die Bugaboo-Paraden und die Spritz trinkenden Louis Vuitton Taschenträgerinnen genau so zum Viertel-Alltag wie die Plastikbeutelchen, die ich beim abendlichen Gärtnerplatz-Doggy Walk freiwillig auspacke, selbst wenn keine Menschenseele da ist. Ajuna bekackt mein Baronentum, den Gärtnerplatz nicht ohne anschließende Säuberungsaktion. Das bin ich dem Epizentrum meines geliebten Viertels schuldig – wenn es schon von dem jungen Gemüse in den sommerlichen Abenden immer wieder auf ein Neues mit Müll und leeren Flachen beladen wird! Mei o mei, habt doch ein Fünkchen mehr Respekt für den guten alten Herrn Gärtner und Leo von Klenze, die hier als steinerne Statue alles überwachen. Nicht vergessen: Karma is a bitch, if you are!

Das Flair?

„Am Gärtnerplatz will jeder Berlin Mitte sein“, ja scharf gespitzte Zungen pfeifen das hier vom Dach, doch wollt ihr die bittere Wahrheit hören? Es stimmt zum größten Teil, denn hier gibt es nun mal die angesagtesten Bars und hippsten Klamotten- und Schuhgeschäfte, die höchste Dichte an Yogastudios und kaltgepressten Saftläden und hier gibt es in jedem Café Sojamilch (Pini, dich krieg ich auch noch soweit) – hipster Berlin-Abklatsch hin oder her. Ich mag meine Hood, denn hier pulsiert es. Beweise dafür? Man kann hier sogar nach drei Uhr in der Früh noch ne Jogger-Pommes bzw. eine Currywurst zwischen die Rippen pressen. Wer München kennt, der weiß, dass das Premium ist. Bergwolf ist Kult und Kult ist König und ich bin die Herzogin vom Gärtnerplatz, noch Fragen? (Wer die Yelp App nutzt, weiß wovon ich schreibe.)

Mein Viertel und Empfehlungen?

Ein perfekter Tag beginnt bei mir mit einem Soja Latte bei dem Barista meines Vertrauens. Toni vom emilo. Ein waches Kerlchen mit einer Liebe für leckere Kuchen und einem Händchen für Latte Art. Ein Viertel-Evergreen, aber für mich immer noch eine beliebte Anlaufstelle, wenn ich mal unter Menschen in die Tasten hauen ergo arbeiten will, ist der Trachtenvogl. Hier gibt es nicht nur kostenloses Internet, sondern auch den besten Karottenkuchen der Stadt und ein verdammt leckeres Mittagsangebot. Wer mich in den 7. Frühstückshimmel befördern möchte, der hat mit dem Alof und dem saftigen Bauernbrot mit Bergkäse und frischem Meerrettich verdammt gute Karten. Ein neuer hipper Coffeshop im Berliner Hipsteria-Schick ist das Man versus Machine, hier gibt es frisch gerösteten Kaffee, der in Krokodiltassen mit Drachen-Latte Art serviert wird. Seit dem Moment, wo ich meine ersten Mantis auf der Gabel hatte, bin ich mantifiziert – jetzt sogar mit Viertelbonus. Oz und Ogur, die Jungs vom Lezizel Manti haben ihren zweiten Laden in der Corneliusstrasse 6 eröffnet und sind somit mein Sonntagabend-Tatort in Sachen: Nahrungsaufnahme.

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Ein Feierabendbierchen zische ich am liebsten im Maroto, für ein Glaserl Wein radel ich in die mondäne französische Weinbar Déjà bu? Als waschechte Hessin hab ich für alle harten Fälle noch ein Ass im Ärmel. Man kaufe ein Fläschchen Äppelwoi in der neuen Münchner Späti Version „Szenedrinks & Delikatessen“ und pflanzt sich genüsslich zu Hause auf die Couch oder Viertel-a-typisch ans Fußbett der Isar. Herrlich! Ach ja, und wenn ich wirklich mal die Nase voll von München habe, dann gibt es immer noch die Flucht nach New Orleans zu Mr. Mumble’s. Ein verstecktes Perlchen unter den Münchner Cocktailbars. Mein Starlight am Münchner Pizza-Himmel wurde diesen Sommer vom Italian Shot erstrahlt. Das Highlight ist hier die vegane Pizza, „La Donna Canone“ mit Rote Beete-Carpaccio, Ruccola, Minze-Chilli-Pistazien Pesto. Legendär lecker!Collage_2

Mit diesen tollen Tipps wünschen wir euch viel Spaß beim Neu-Entdecken des Viertels rund um den Gärtnerplatz!